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Casa de Pilatos

Die Casa de Pilatos ist ein außergewöhnlicher Palast im Herzen von Sevilla. Wegen ihrer prachtvollen Mudéjar-Architektur wird sie oft „die Alhambra im Kleinen“ genannt.

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Ein formaler Garten mit ordentlich geschnittenen Hecken, leuchtend rosa Blumen, gepflegten Bäumen und Steinwegen, umgeben von historischen Steingebäuden mit lila Bougainvillea-Ranken an den Wänden.

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Diese Mischung aus maurischen und spanischen Baustilen macht die Casa de Pilatos zu einem einzigartigen Beispiel kultureller Verschmelzung in Südspanien. Die Geschichte dieses Palastes beginnt 1483, als Don Pedro Enríquez mit dem Bau begann. Es war jedoch sein Nachfolger, der Herzog von Alcalá, der dem Palast seine heutige Form und seinen Charakter verlieh.

Die Geschichte eines außergewöhnlichen Palastes

Den Namen „Casa de Pilatos“ (Haus des Pilatus) erhielt der Palast 1521, weil er die erste Station eines lokalen Kreuzweges war, der bei Cruz del Campo endete. Interessant: Im 18. Jahrhundert wurde er zudem „Palast der Maultiere“ genannt – wegen der vielen Tiere in seinen Stallungen. Der Herzog von Alcalá, der als Vizekönig nach Neapel entsandt wurde, begann dort eine beeindruckende Sammlung archäologischer Schätze aufzubauen. Er unterhielt sogar ein Netzwerk von Agenten, die ganz Italien nach außergewöhnlichen Stücken durchsuchten.

Die Gärten und Innenhöfe der Casa de Pilatos

Der Palast ist um einen großen Innenhof gebaut, den Apeadero, durch den Sie den Palast betreten. Hier empfängt Sie sofort das typische sevillanische Flair mit üppigen Kletterpflanzen. Der Haupt-Innenhof, zwischen 1530 und 1539 ausgestaltet, zeigt eine prachtvolle Mischung der Stile. Sie finden maurische, gotische und Renaissance-Elemente, die zu einem harmonischen Ganzen vereint sind. Ein großer Brunnen schmückt das Zentrum, und in den Ecken stehen vier Statuen mythologischer Frauenfiguren.

Zu beiden Seiten des großen Innenhofs liegen zwei Gärten:

  • Der Jardín Grande (Großer Garten)
  • Der Jardín Chico (Kleiner Garten)

Der Jardín Grande besticht durch seine Galerie mit drei Loggien, ursprünglich bestimmt für römische Statuen aus Rom, Capua und Neapel. Laut der Marquesa de Casa Valdés stehen hier bis heute Bäume aus dem 16. Jahrhundert, darunter ein alter Zitronenbaum. Die symmetrische Anlage mit Hecken, Brunnen und Statuen schafft eine Atmosphäre von Ruhe und Harmonie.

Casa de Pilatos

Ein lebendiges Museum

Die Gärten der Casa de Pilatos sind gewissermaßen ein Freilichtmuseum, in dem Gartenarchitektur, Kunst und Natur zusammenfinden. Die Kombination aus geradlinigen Hecken, farbenfrohen Blüten und klassischen Skulpturen macht jeden Gang durch den Garten zu einem besonderen Erlebnis. Ein Ort, an dem Sie die reiche Geschichte Sevillas spüren und erleben können.

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Casa de Pilatos

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